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Einrichten mit Feng Shui

Wie sich eine uralte chinesische Philosophie für die Planung und Gestaltung von Räumen nutzen lässt

Wer glaubt, dass es sich bei Feng Shui um einen kurzlebigen New Age-Trend handelt, irrt. Vielmehr handelt es sich um eine uralte Philosophie, deren Wurzeln in China liegen und die dort auch heute noch einen großen Einfluss hat. Wir haben uns mit der Designerin Sylvia Hänke unterhalten, die in Reinbek bei Hamburg lebt und sich seit vielen Jahren mit dem Thema Feng Shui beschäftigt. Als Feng Shui Consultant und Practitioner (www.goldenflow.de) entwickelt sie ganzheitliche Raumkonzepte für den privaten und geschäftlichen Bereich.

Wie sich eine uralte chinesische Philosophie für die Planung und Gestaltung von Räumen nutzen lässt

Wer glaubt, dass es sich bei Feng Shui um einen kurzlebigen New Age-Trend handelt, irrt. Vielmehr handelt es sich um eine uralte Philosophie, deren Wurzeln in China liegen und die dort auch heute noch einen großen Einfluss hat. Wir haben uns mit der Designerin Sylvia Hänke unterhalten, die in Reinbek bei Hamburg lebt und sich seit vielen Jahren mit dem Thema Feng Shui beschäftigt. Als Feng Shui Consultant und Practitioner (www.goldenflow.de) entwickelt sie ganzheitliche Raumkonzepte für den privaten und geschäftlichen Bereich.

Einrichten nach den Prinzipien des Feng ShuiEinrichten nach den Prinzipien des Feng Shui
Feng Shui Beraterin Sylvia Hänke Feng Shui Beraterin Sylvia Hänke
Feng Shui Compass Feng Shui Compass

Die Ursprünge des Feng Shui

Wann genau die Philosophie des Feng Shui entstand, ist nicht bekannt. Es wird jedoch vermutet, dass sie bereits vor rund 5000 Jahren bekannt war und praktiziert wurde. Feng Shui bedeutet wörtlich übersetzt „Wind und Wasser“ und vereint sowohl wissenschaftsähnliche als auch künstlerische Elemente. Es basiert auf verschiedenen chinesischen Philosophiesystemen, zu denen die Lehre des Qi (Chi, die umströmende Lebensenergie), die Yin-und-Yang-Lehre, die Fünf-Elemente-Lehre sowie die sogenannten „Acht Trigramme“ gehören. Sehr vereinfacht ausgedrückt: Ziel des Feng Shui ist es, zwischen dem Menschen und seiner Umgebung Harmonie und Ausgewogenheit herzustellen, positive Kräfte zu fördern und negative zu vermeiden. Im alten China wurden basierend auf der Feng Shui-Philosophie vor allem Grabstätten geplant und errichtet, sie floss aber auch in die chinesische Gartenkunst ein und beeinflusste diese maßgeblich.

Die Ursprünge des Feng Shui

Wann genau die Philosophie des Feng Shui entstand, ist nicht bekannt. Es wird jedoch vermutet, dass sie bereits vor rund 5000 Jahren bekannt war und praktiziert wurde. Feng Shui bedeutet wörtlich übersetzt „Wind und Wasser“ und vereint sowohl wissenschaftsähnliche als auch künstlerische Elemente. Es basiert auf verschiedenen chinesischen Philosophiesystemen, zu denen die Lehre des Qi (Chi, die umströmende Lebensenergie), die Yin-und-Yang-Lehre, die Fünf-Elemente-Lehre sowie die sogenannten „Acht Trigramme“ gehören. Sehr vereinfacht ausgedrückt: Ziel des Feng Shui ist es, zwischen dem Menschen und seiner Umgebung Harmonie und Ausgewogenheit herzustellen, positive Kräfte zu fördern und negative zu vermeiden. Im alten China wurden basierend auf der Feng Shui-Philosophie vor allem Grabstätten geplant und errichtet, sie floss aber auch in die chinesische Gartenkunst ein und beeinflusste diese maßgeblich.

Chinesischer GartenChinesischer Garten
Chinesischer GartenChinesischer Garten
Chinesischer GartenChinesischer Garten

Feng Shui in der Gegenwart

Später fand das Feng Shui außerdem Anwendung in der Architektur, sowie in der Landschaftsgestaltung und städtebaulichen Planung. Nach der kommunistischen Revolution wurde es in China verboten, da es als Machtinstrument der kaiserlichen Elite angesehen wurde. Viele Schriften wurden vernichtet – und zahlreiche Meister der einzelnen Feng Shui-Disziplinen verließen das Land. Auf diese Weise fand das Feng Shui den Weg in Länder wie Taiwan und Malaysia, wo es sich zwar unterschiedlich entwickelte, aber dennoch den alten Grundsätzen folgte. In heutiger Zeit werden vor allem in China, Hongkong und Taiwan mitunter ganze Neubauten nach den Regeln des klassischen Feng Shui errichtet. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Ausrichtung eines Grundstücks, die Raumaufteilung im Gebäude, sowie die Gestaltung der Außenanlagen. In der westlichen Welt hingegen blieb Feng Shui lange unbeachtet. Erst Ende der 1980er Jahre wurde es von westlichen Architekten und Innenarchitekten entdeckt und angewandt. Hieraus entstanden neue Strömungen, die als „Westliches Feng Shui“ oder „Neo-Feng Shui“ bezeichnet werden. Anwendung findet es vor allem bei der Harmonisierung von Wohnräumen.   

Feng Shui in der Gegenwart

Später fand das Feng Shui außerdem Anwendung in der Architektur, sowie in der Landschaftsgestaltung und städtebaulichen Planung. Nach der kommunistischen Revolution wurde es in China verboten, da es als Machtinstrument der kaiserlichen Elite angesehen wurde. Viele Schriften wurden vernichtet – und zahlreiche Meister der einzelnen Feng Shui-Disziplinen verließen das Land. Auf diese Weise fand das Feng Shui den Weg in Länder wie Taiwan und Malaysia, wo es sich zwar unterschiedlich entwickelte, aber dennoch den alten Grundsätzen folgte. In heutiger Zeit werden vor allem in China, Hongkong und Taiwan mitunter ganze Neubauten nach den Regeln des klassischen Feng Shui errichtet. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Ausrichtung eines Grundstücks, die Raumaufteilung im Gebäude, sowie die Gestaltung der Außenanlagen. In der westlichen Welt hingegen blieb Feng Shui lange unbeachtet. Erst Ende der 1980er Jahre wurde es von westlichen Architekten und Innenarchitekten entdeckt und angewandt. Hieraus entstanden neue Strömungen, die als „Westliches Feng Shui“ oder „Neo-Feng Shui“ bezeichnet werden. Anwendung findet es vor allem bei der Harmonisierung von Wohnräumen.   

Räume einrichten nach dem Feng Shui Prinzip Räume einrichten nach dem Feng Shui Prinzip
Einrichten nach dem Feng Shui Prinzip Einrichten nach dem Feng Shui Prinzip
Home Office einrichten nach dem Feng Shui Prinzip Home Office einrichten nach dem Feng Shui Prinzip

Sylvia, wie bist du zum Feng Shui gekommen?
Ende 2009, als ich gerade dabei war, mich von vielen Dingen zu trennen, fand das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ seinen Weg zu mir und traf einen Nerv. Mir wurde bewusst, dass ich nach jeder großen Veränderung in meinem Leben den starken Impuls hatte, auch in meiner Wohnung alles zu verändern – und dass ich es jedes Mal sehr befreiend fand, mich von altem Ballast zu trennen. Dieser Zusammenhang der inneren und äußeren Welt faszinierte mich so sehr, dass ich alles über Feng Shui aufsog und dann kurzentschlossen mit einer Feng Shui-Ausbildung begann …

Worum geht es beim Feng Shui, auf die Wohnumgebung bezogen? Und welche Tricks lassen sich ganz leicht in jeder Wohnung oder in jedem Haus umsetzen?
Ob wir uns an einem Ort wohlfühlen oder gut konzentrieren können, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir oft nur unbewusst wahrnehmen. Ein gelungenes Raumkonzept leistet einen entscheidenden Beitrag zu innerer Balance, Gesundheit und beruflichem Erfolg. Es ist wichtig, dass die Energie frei in den Räumen zirkulieren kann und nicht alles so vollgestellt ist, dass sie sich staut. Weniger ist mehr! Daher sollte man sich bewusst mit schönen Dingen umgeben, die eine positive Ausstrahlung haben. Wichtig ist auch, seine Lieblingsplätze so auszurichten, dass man alle Türen und Fenster im Blick hat. Nur so kann man sich vollkommen konzentrieren oder absolut entspannen. Wer mit dem Rücken zur Tür sitzt oder schläft, wird einen Teil seiner Energie immer darauf verschwenden, den Raum hinter sich kontrollieren zu wollen. Eine solide Wand im Rücken wirkt hingegen stärkend, weil sie Schutz bietet. Und: Räume sollten Ihrer Funktion entsprechend eingerichtet sein. Um in einem Schlafzimmer bestmöglich zur Ruhe zu kommen, sollte es auf das Nötigste reduziert sein. Die Heavy Metal-Sammlung unterm Bett oder turmhohe Stapel auf dem Kleiderschrank können sich negativ auf den Schlaf auswirken. Beim Arbeitsplatz hat die Positionierung des Schreibtischs eine große Wirkung: Steht er direkt an der Wand, kann man sprichwörtlich ein „Brett vor dem Kopf“ haben und stellt man ihn vor ein Fenster, sollte man sich nicht wundern, wenn die Gedanken all zu leicht in die Ferne schweifen. 

Im Feng Shui spielen ja auch Symbole eine wichtige Rolle. Verrätst du uns, welche Symbole man verwenden kann und wie diese wirken?
Da Energie der Aufmerksamkeit folgt, ziehen wir – nach dem Gesetz der Resonanz – genau die Dinge an, auf die wir unsere Gedanken und Gefühle richten. Indem wir bewusst unsere Wünsche und Ziele visualisieren und uns mit diesen Bildern umgeben, richten wir unseren Fokus immer wieder darauf aus. Unser Unterbewusstsein arbeitet in einer bildhaften Sprache und ist daher besonders empfänglich für Bilder und Symbole. Wer sich beispielsweise nach einer Partnerschaft sehnt, sollte sich vielleicht von dem großen Bild mit dem einsamen Menschen am Meer trennen. Je bewusster wir uns machen, dass im Prinzip jedes Bild eine bestimmte Aussage hat, umso gezielter kann man sich die Symbolsprache zunutze machen und sie bewusst einsetzen. 

Kannst du noch weitere Tipps geben, die dazu beitragen, dass wir uns in unserem Zuhause noch wohler fühlen? Und vielleicht auch, was unbedingt vermieden werden sollte?
Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass wir uns einen einladenden Eingangsbereich schaffen. Natürlich sollten wir dabei auch praktische Aspekte in Betracht ziehen. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch, dass er auf uns und unsere Gäste eine positive Ausstrahlung ausübt. Wichtig ist zudem, dass wir uns eine schöne, offene Wohnungs- oder Hausmitte gestalten – sie steht in direktem Bezug zu unserer inneren Mitte. Für das Schlafzimmer gilt, dass wir dieses in den ruhigen Yin-Bereich der Wohnung beziehungsweise des Hauses legen sollten. Arbeits- und Schlafbereiche sollten getrennt werden. Wo das nicht möglich ist – zum Beispiel in 1-Zimmer-Wohnungen – sollten wir einzelne Bereiche kreieren. Zudem empfehle ich, einen Schreibtisch nicht an die Wand zu stellen und auch nicht mit dem Rücken zur Tür zu sitzen. Letzteres gilt übrigens auch für alle anderen Räume. Abraten würde ich außerdem davon, elektrische Geräte wie Radiowecker, Fernseher, Computer oder Internet-Router im Schlafzimmer zu platzieren.


Weitere Infos: www.goldenflow.de

Sylvia, wie bist du zum Feng Shui gekommen?
Ende 2009, als ich gerade dabei war, mich von vielen Dingen zu trennen, fand das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ seinen Weg zu mir und traf einen Nerv. Mir wurde bewusst, dass ich nach jeder großen Veränderung in meinem Leben den starken Impuls hatte, auch in meiner Wohnung alles zu verändern – und dass ich es jedes Mal sehr befreiend fand, mich von altem Ballast zu trennen. Dieser Zusammenhang der inneren und äußeren Welt faszinierte mich so sehr, dass ich alles über Feng Shui aufsog und dann kurzentschlossen mit einer Feng Shui-Ausbildung begann …

Worum geht es beim Feng Shui, auf die Wohnumgebung bezogen? Und welche Tricks lassen sich ganz leicht in jeder Wohnung oder in jedem Haus umsetzen?
Ob wir uns an einem Ort wohlfühlen oder gut konzentrieren können, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir oft nur unbewusst wahrnehmen. Ein gelungenes Raumkonzept leistet einen entscheidenden Beitrag zu innerer Balance, Gesundheit und beruflichem Erfolg. Es ist wichtig, dass die Energie frei in den Räumen zirkulieren kann und nicht alles so vollgestellt ist, dass sie sich staut. Weniger ist mehr! Daher sollte man sich bewusst mit schönen Dingen umgeben, die eine positive Ausstrahlung haben. Wichtig ist auch, seine Lieblingsplätze so auszurichten, dass man alle Türen und Fenster im Blick hat. Nur so kann man sich vollkommen konzentrieren oder absolut entspannen. Wer mit dem Rücken zur Tür sitzt oder schläft, wird einen Teil seiner Energie immer darauf verschwenden, den Raum hinter sich kontrollieren zu wollen. Eine solide Wand im Rücken wirkt hingegen stärkend, weil sie Schutz bietet. Und: Räume sollten Ihrer Funktion entsprechend eingerichtet sein. Um in einem Schlafzimmer bestmöglich zur Ruhe zu kommen, sollte es auf das Nötigste reduziert sein. Die Heavy Metal-Sammlung unterm Bett oder turmhohe Stapel auf dem Kleiderschrank können sich negativ auf den Schlaf auswirken. Beim Arbeitsplatz hat die Positionierung des Schreibtischs eine große Wirkung: Steht er direkt an der Wand, kann man sprichwörtlich ein „Brett vor dem Kopf“ haben und stellt man ihn vor ein Fenster, sollte man sich nicht wundern, wenn die Gedanken all zu leicht in die Ferne schweifen. 

Im Feng Shui spielen ja auch Symbole eine wichtige Rolle. Verrätst du uns, welche Symbole man verwenden kann und wie diese wirken?
Da Energie der Aufmerksamkeit folgt, ziehen wir – nach dem Gesetz der Resonanz – genau die Dinge an, auf die wir unsere Gedanken und Gefühle richten. Indem wir bewusst unsere Wünsche und Ziele visualisieren und uns mit diesen Bildern umgeben, richten wir unseren Fokus immer wieder darauf aus. Unser Unterbewusstsein arbeitet in einer bildhaften Sprache und ist daher besonders empfänglich für Bilder und Symbole. Wer sich beispielsweise nach einer Partnerschaft sehnt, sollte sich vielleicht von dem großen Bild mit dem einsamen Menschen am Meer trennen. Je bewusster wir uns machen, dass im Prinzip jedes Bild eine bestimmte Aussage hat, umso gezielter kann man sich die Symbolsprache zunutze machen und sie bewusst einsetzen. 

Kannst du noch weitere Tipps geben, die dazu beitragen, dass wir uns in unserem Zuhause noch wohler fühlen? Und vielleicht auch, was unbedingt vermieden werden sollte?
Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass wir uns einen einladenden Eingangsbereich schaffen. Natürlich sollten wir dabei auch praktische Aspekte in Betracht ziehen. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch, dass er auf uns und unsere Gäste eine positive Ausstrahlung ausübt. Wichtig ist zudem, dass wir uns eine schöne, offene Wohnungs- oder Hausmitte gestalten – sie steht in direktem Bezug zu unserer inneren Mitte. Für das Schlafzimmer gilt, dass wir dieses in den ruhigen Yin-Bereich der Wohnung beziehungsweise des Hauses legen sollten. Arbeits- und Schlafbereiche sollten getrennt werden. Wo das nicht möglich ist – zum Beispiel in 1-Zimmer-Wohnungen – sollten wir einzelne Bereiche kreieren. Zudem empfehle ich, einen Schreibtisch nicht an die Wand zu stellen und auch nicht mit dem Rücken zur Tür zu sitzen. Letzteres gilt übrigens auch für alle anderen Räume. Abraten würde ich außerdem davon, elektrische Geräte wie Radiowecker, Fernseher, Computer oder Internet-Router im Schlafzimmer zu platzieren.


Weitere Infos: www.goldenflow.de

Magazin - Beitrag vom 24.07.2021 von Matthias

Magazin - Beitrag vom 24.07.2021 von Matthias


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